Samstag, 19. August 2017

[Rezension] "Ambers magischer Augenblick" von Crystal Cestari

"Ambers magischer Augenblick" von Crystal Cestari
Bildquelle: Fischer
Amber hat es nicht leicht: Während ihre Mutter - ganz in der Tradition der Familie - eine waschechte Hexe ist, hat Amber lediglich ein einziges Talent: Sie kann die wahre Liebe sehen. Trifft sie einen Menschen, kennt sie den für ihn bestimmten Partner. Und so hat sie bereits viele Seelenverwandte zusammengeführt. Trotzdem ist Amber nicht glücklich: Zum einen kann sie ihre Gabe nicht auf sich selbst anwenden, zum anderen hat sie totale Minderwertigkeitskomplexe. Denn mal ehrlich: Was ist so eine kleine Liebesbegabung schon im Vergleich zu echten Hexenkräften? Besonders nützlich erscheint Amber ihre Veranlagung nicht, schon gar nicht, als es darum geht, ihrem Schulfreund Charly bei einem ganz speziellen Familienproblem zu helfen. Schlimmer noch: Was tun, wenn man weiß, dass der Junge, der einem gefällt, eigentlich für eine andere bestimmt ist?

„Ambers magischer Augenblick“ - das Debüt von Crystal Cestari - ist genau das, was das Cover verspricht: Eine zuckersüße Teenielovestory. Das Buch trifft das Lebensgefühl junger Mädchen, die noch nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, die befürchten, nicht genug Talente zu besitzen und außerdem eine Heidenangst vor der ersten großen Liebe haben. Die Antworten darauf lauten eigentlich immer gleich: Du bist okay, wie du bist. Also nur Mut, einen Schritt nach dem anderen.

Donnerstag, 17. August 2017

[Rezension] "Mama Muh geht schwimmen" von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist

 "Mama Muh geht schwimmen" von Jujja Wieslander und Sven Nordquist, Kinderbuch
Copyright: Oetinger Verlagsgruppe
Vor einiger Zeit ging ich mit meinem Sohn durch unser Dorf spazieren. Kurz zuvor hatten wir zusammen ein neues Kinderbuch, das ich dank einer Empfehlung einer Bloggerin gekauft hatte, gelesen. Als wir an einer Koppel mit Kühen vorbeikamen, rief mein Sohn völlig aufgeregt: Mama Muh! Komm her! Wo ist Krähe? Etwas irritiert musste ich erst einmal sortieren, was er jetzt damit meinte – das Kinderbuch hatte ich schon längst wieder vergessen. Mein Sohn rief unentwegt nach Mama Muh und einer Krähe, bis es endlich auch seiner Mama klick machte. Kurz zuvor hatten wir „Mama Muh geht schwimmen“ von Jujja Wieslander und Sven Nordqvist gelesen. Und diese Geschichte muss so eindrucksvoll für meinen Sohn gewesen sein, dass er sie nun in der realen Welt suchte. Warum er das ungleiche Gespann so in sein Herz geschlossen hatte, konnte ich gut nachvollziehen.

Dienstag, 15. August 2017

[Rezension] "Lizzy Carbon und die Wunder der Liebe" von Mario Fesler

"Lizzy Carbon und die Wunder der Liebe" von Mario Fesler, Jugendbuch, Kinderbuch
Bildquelle: Magellan
Es geschieht sehr selten, dass man in einer Geschichte eine literarische Figur findet, bei der man das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen. An eine Protagonistin, mit der es mir so ergangen ist, erinnere ich mich noch sehr gut: Lizzy Carbon! Außenseiterin und hormongesteuerte Teenagerin mit zotteligen Haaren. Meisterin des Sarkasmus, Expertin für Fettnäpfchen jeder Art und unüberlegtes Aussprechen von Gedanken, die man lieber für sich behalten hätte. Herrje - Lizzy und ich ähneln uns auf unheimliche Weise, nur dass ich ihr im Alter weit voraus bin. 

Lizzy lernte ich in dem großartigen Debütroman „Lizzy Carbon und der Klub der Verlierer“  von Mario Fesler kennen und lieben. Die Chaosqueen mit dem Herz aus Gold und der Spinne auf der Zunge hat mich vor allem mit ihrem Humor, ihrer Begeisterungsfähigkeit und ihrem wahren Interesse für Menschen restlos für sich eingenommen. Aus diesem Grunde war ich völlig aus dem Häuschen, als ich von einem weiteren Band über Lizzys Leben erfuhr.

Samstag, 12. August 2017

[Rezension] "Der magische Faden" von Tom Llewellyn

 "Der magische Faden" von Tom Llewellyn, Kinderbuch
Bildquelle: Thienemann-Esslinger
Salut chers amis! Drei Wochen Campingurlaub an der französischen Atlantikküste liegen hinter mir. Jetzt heißt es, erstmal wieder klarkommen im Alltag, auspacken, einräumen, das Leben in die gewohnten Bahnen lenken und hoffen, dass die Erholung auch bei der nächsten Stressböe noch vorhält. Abgesehen von einer dezenten Urlaubsbräune und einem Riesenberg Dreckwäsche habe ich haufenweise Notizzettel mitgebracht, auf denen ich meine Gedanken zu den von mir gelesenen Büchern festgehalten habe. Und das waren so einige! In bester Erinnerung ist mir dieses Buch geblieben: „Der magische Faden“ von Tom Llewellyn. Eine spannende, teilweise unheimliche, sehr gut erzählte Kindergeschichte mit lebensnahen Protagonisten, in der spielerisch Wissen über die griechische Mythologie und naturwissenschaftliche Zusammenhänge vermittelt wird.

Donnerstag, 10. August 2017

[Update] Monatsgewinner und Monatsaufgabe #3



Der letzte Monat der Oetinger-Summer-Reading-Challenge ist angebrochen und auch in diesem Monat gibt es wieder eine Monatsaufgabe, die euch einige Extrapunkte einbringt.